Monatswanderung am 11.10.26: Grenzwege Leutershausen/Schriesheim und Spatschlucht

Herbstliche Rundtour über die Grenzwege zwischen Leutershausen und Schriesheim – mit dem besonderen Erlebnis Spatschlucht

1. Treffpunkt um 9:00 Uhr, Parkplatz Denn‘s BioMarkt, gegenüber dem Alten OEG-Bahnhof, Weinheim

2. Treffpunkt um 09:30 Uhr, Waldparkplatz „Kehrang“ oberhalb Leutershausen

Navi-Adresse: Bergweg, 69493 Hirschberg an der Bergstraße-Leutershausen

Anforderung: Anspruchsvolle Tour, gute Kondition ist unerlässlich.

Strecke: ca. 14 km, 400 hm

Zwischenstopp /Einkehr: Naturfreundehaus Schriesheimer Hütte

Die Wanderung führt Walter Hebling, Tel. 06201 38 90 66

Gäste sind herzlich willkommen. Festes Schuhwerk ist nötig, Wanderstöcke sind empfehlenswert.

Tourverlauf:

Wir starten am Waldparkplatz Kehrang oberhalb von Leutershausen. Der Parkplatz wird in manchen älteren Unterlagen auch „Kehrrang“ genannt; offiziell ist jedoch die Schreibweise mit einem einzigen „r“.

Die Zufahrt erfolgt von der Bergstraße durch Leutershausen: vorbei an den beiden Kirchen, der Ausschilderung „Friedhof“ folgend, am Friedhof vorbei und anschließend den schmalen, steilen Weg bergauf bis zum Parkplatz.

Mit schönen Blicken über Leutershausen, die Rheinebene, Mannheim und bis zum Pfälzerwald wandern wir auf dem Burgensteig – teils auf schmalen Pfaden im Auf und Ab – bis zum Waldspielplatz. Weiter geht es an der Ruine Hirschburg vorbei zum Schanzenköpfle und zur Zins-Schutzhütte.

Durch schönen Forstwald führt uns der Burgensteig hinab ins Weittal. Dort überqueren wir den Weitenbach auf Holzbalken und erreichen den Waldkindergarten. Anschließend steigen wir wieder aufwärts zum östlichen Einstieg der Spatschlucht. Nach der Durchquerung der Schlucht wandern wir auf dem Weg S3 hinauf zur Naturfreundehaus Schriesheimer Hütte.

Highlight der Tour

Die Spatschlucht oberhalb von Schriesheim ist ein eindrucksvolles Relikt des historischen Schwerspatabbaus. Um 1800 wurde hier Baryt gewonnen – ein schweres Mineral, das man damals für Farben, Porzellan und die Papierherstellung brauchte. Als der Abbau 1839 endete, blieb die freigelegte Spalte zurück: eine schmale, kühle Schlucht mit bis zu zehn Meter hohen Wänden. Unsere Wanderung führt durch das ruhige Weittal zu diesem kurzen, aber markanten Abschnitt, der der Tour einen schönen geologischen und geschichtlichen Akzent verleiht.