Wanderung von Schriesheim auf den Weißen Stein: Monatswanderung am 19.04.2026

Wanderung von Schriesheim auf den Weißen Stein

1. Treffpunkt um 09:00 Uhr, Parkplatz Denn‘s BioMarkt, gegenüber dem Alten OEG-Bahnhof, Weinheim

2. Treffpunkt um 09:30 Uhr, Parkplatz am Festplatz, Schriesheim

Tourverlauf: Schriesheim – Strahlenburg – Ölberg – Schwedenschanze – steinerne Jägerhütte – Weißer Stein – über den Burgensteig nach Schriesheim

Ca. 16 km, ca. 500 hm

Anforderung: anspruchsvolle Tour, steile Abschnitte von Schriesheim bis zur Schwedenschanze, langer Anstieg zum Weißen Stein.

Mittagspause/Einkehr: Gasthaus Weißer Stein, Rucksackverpflegung, keine Schlusseinkehr vorgesehen.

Die Wanderung führt Dieter Schütz, Tel. 0175 23 79 317

Gäste sind herzlich willkommen. Festes Schuhwerk sind nötig, Wanderstöcke sind empfehlenswert.

Route: Vom Parkplatz Festplatz Schriesheim führt die Route durch die Altstadt hinauf zur Strahlenburg. Über den Ölberg geht es weiter hinauf, an der Schwedenschanze und der steinernen Jägerhütte vorbei, bis zum Weißen Stein. Wegmarkierung gelbes Kreuz. Wegstrecke ca. 6 km, Aufstieg 432 Höhenmeter in ca. 2,5 Stunden.
Der Rückweg geht zunächst über die Fahrstraße, die von Dossenheim auf den Weißen Stein hochführt. Wir biegen bald ab auf einen Verbindungsweg (V), der auf den Burgensteig (blaues Burgzeichen) trifft. Von hier geht es in vielen Kehren bis zur Strahlenburg, und zum letzten Abstieg zum Parkplatz. Wegstrecke ca. 10 km, Abstieg/kurzer Zwischenaufstieg ca. 550 Höhenmeter in ca. 3,5 Stunden.

Highlights

Der Weiße Stein ist ein fast 550 Meter hoher Berg im Odenwald, nördlich von Heidelberg und östlich von Dossenheim.

Auf dem Weißen Stein befindet sich der Weiße-Stein Turm, ein 23 m hoher Aussichtsturm, der 1906 von Mitgliedern des Odenwaldklubs errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht.

Die Schwedenschanze ist aus geologischer Sicht ein Felsensporn aus permischem Quarzporphyr, der im Nordwesten des Ölbergmassivs nahezu trapezförmig ausläuft.

1632 besetzen schwedische Soldaten der Protestantischen Union den strategisch günstigen Felsen am Ölberg, um den Rücken für die übrigen nach Bayern weiterziehenden schwedischen Einheiten zu sichern. Die schwedischen Truppen errichteten einen Befestigungswall aus Erde und Quarzporphyr. Ihre Verpflegung wurde von der Schriesheimer Bürgerschaft zur Verfügung gestellt. Aufgrund seiner historischen Bedeutung wurde die Schwedenschanze bereits 1937 als Naturdenkmal ausgewiesen.

Der Ölberg ist ein 449 m hoher Berg. An den Hängen des Ölbergs wurde früher in Steinbrüchen Porphyr abgebaut. Vor allem die in der Rheinebene weithin sichtbaren gelblichen Abbauwände des sich bis nahe an die Kuppe des Berges hochziehenden Steinbruchs Schriesheim prägen heute das Bild des Berges.

An der nordwestlichen Flanke des Ölbergs liegt die Strahlenburg auf einem Bergsporn zwischen Geisenbachtal und Rheinebene. Die Strahlenburg, auch Schloss Strahlenberg genannt, ist die Ruine einer Höhenburg, die sich in Privatbesitz befindet.